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Pfeife rauchen für Anfänger


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Pfeife rauchen für Anfänger

Wenn du zum ersten Mal eine Tabakpfeifen rauchen willst, wirst du schnell merken, dass es gewaltige Unterschiede zum Rauchen einer Zigarette gibt. Der Genuss einer Pfeife ist nichts für Hektiker – „Schnell mal eine rauchen“ funktioniert hier nicht.

Neueinsteiger in Sachen Pfeife rauchen sollten sich daher die Zeit nehmen, einige Tipps und Tricks von Profis zu verinnerlichen. Mit unserem kleinen Tutorial bist du auf der sicheren Seite und vermeidest schlechte Rauch-Erfahrungen oder (im schlimmsten Fall) eine Beschädigung deiner Tabakpfeife.

Das benötigst du zum Pfeife rauchen

Gut ausgerüstet ist halb geraucht. Hier ist eine Liste der Dinge, die du bei deinen ersten Rauchversuchen griffbereit haben solltest.

  • eine Pfeife
  • passende Filter
  • Pfeifentabak
  • einen Pfeifenstopfer
  • Pfeifenreiniger
  • wachsfreie Streichhölzer oder (besser) ein Pfeifen-Feuerzeug
  • einen Pfeifen-Aschenbecher mit Korkeinsatz (optional)

Die richtige Pfeife rauchen

„Eine Tabakpfeife verleiht man nicht.“ Unter passionierten Pfeifenrauchern gilt dieser Satz als ungeschriebenes Gesetz. Du wirst also aller Wahrscheinlichkeit nach niemanden finden, der dir sein geliebtes Rauchinstrument leihweise „zum Ausprobieren“ überlässt. Beim Kauf deiner ersten Tabakpfeife gilt: Als gute Einsteigerpfeifen haben sich sogenannte „Billard“-Modelle bewährt. Ihre gerade Form verhindert die unerwünschte Ansammlung von kondensierter Feuchtigkeit im Pfeifen-Inneren. Achte darauf, dass im Pfeifenholm eine Kammer zur Aufnahme eines Filters vorhanden ist. Pfeife rauchen ohne Filter ist eine Kunst für Fortgeschrittene. Wenn du etwas mehr Geld in die Hand nehmen möchtest, ist eine Tabakpfeife aus Bruyèreholz die beste Wahl. Sie garantiert einen trockenen, milden und kühlen Rauchgenuss. In unserem Beitrag Die Welt der Tabakpfeifen erfährst du alles über die verschiedenen Pfeifen-Formen und die bei der Herstellung verwendeten Materialien.

Pfeife rauchen – die Vorbereitung

Genau wie ein Auto eingefahren und ein Pferd eingeritten wird, muss eine Pfeife eingeraucht werden. Es gibt im Fachhandel „vorgerauchte“ Pfeifen, trotzdem ist die sogenannte „Drittelmethode“ empfehlenswert. Dafür befüllst du den Pfeifenkopf bei den ersten Rauchversuchen nur zu einem Drittel mit Tabak. Danach erhöhst du die Füllmenge um ein weiteres Drittel, um dich schließlich an die Komplettfüllung heranzuwagen. Diese Methode gewährleistet, dass sich die Kohle im unteren Pfeifenkopf stärker entwickelt (wichtig für die Lebensdauer deiner Pfeife). Wie das richtige Stopfen einer eingerauchten Pfeife funktioniert, kannst du in unserem Tutorial Pfeife stopfen für Anfänger nachlesen.

Pfeife rauchen – die Praxis

Nach dem Befüllen kannst du deine Pfeife rauchen. Dafür hältst du die Flamme von Streichholz oder Pfeifen-Feuerzeug über den Pfeifenkopf und ziehst behutsam am Mundstück. Der Tabak wird sich dabei aufbäumen. Mit dem Pfeifenstopfer drückst du die angebrannte Oberfläche des Tabaks vorsichtig wieder glatt und zündest die Pfeife erneut an, bis die gesamte Füllung glüht. Beim Pfeife rauchen ziehst du den Rauch nicht in die Lunge, sondern paffst nur. Wenn der Rauch auf der Zunge brennt ist er zu heiß. Versuche dann möglichst gleichmäßig und ruhig zu ziehen.

Pfeife rauchen – die Nachbereitung

Wenn du deine Pfeife fertig geraucht hast solltest du sie vor dem Reinigen auskühlen lassen. In dieser Zeit wird das beim Pfeife rauchen entstandene Kondensat von der Asche des Tabaks aufgesaugt. Grundsätzlich solltest du deinem Rauchinstrument 24 Stunden Ruhe gönnen, bevor du sie erneut benutzt. Wie du eine Tabakpfeife richtig reinigst, erfährst du in unserem Tutorial Pfeife reinigen für Anfänger.

Wie du siehst, ist Pfeife rauchen keine Hexerei. Lass dich nicht von anfänglichen Misserfolgen entmutigen. Gut Ding will Weile haben. Mit wachsender Erfahrung wird das Pfeife rauchen dir in Fleisch und Blut übergehen und du wirst entspannt den bläulichen Rauchwölkchen nachschauen können.

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