Pfeife reinigen für Anfänger


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Pfeife reinigen für Anfänger

Nachdem wir die beiden Themenbereiche Pfeife stopfen und Pfeife rauchen bereits behandelt haben, kommen wir zum abschließenden Prozedere, der richtigen Reinigung einer Tabakpfeife. In diesem kleinen Tutorial erfährst du, wie du deine Pfeife reinigen kannst, um möglichst lange ungetrübte Freude daran zu haben.

Eine Pfeife reinigen ist mit dem richtigen Equipment und etwas Knowhow eine Arbeit von wenigen Minuten – Zeit, die sinnvoll investiert ist, denn nur eine gepflegte Pfeife lässt sich gut rauchen und wird dich viele Jahre zuverlässig begleiten.

Das benötigst du zum Pfeife reinigen

Bevor du deine Pfeife reinigen kannst, solltest du sie vollständig auskühlen lassen. Das bedeutet: Zwischen dem Rauchen und dem Reinigen einer Tabakpfeife sollten mehrere Stunden liegen. Während dieser Zeit machst du mit deinem Rauchinstrument nichts, außer es vielleicht gelegentlich verliebt anzuschauen. Wenn du dann zur Tat schreitest, sollten folgende Utensilien zum Pfeife reinigen griffbereit liegen:

  • Natürlich: die gerauchte und erkaltete Pfeife
  • ein Pfeifenstopfer (Pfeifenbesteck)
  • mehrere Pfeifenreiniger
  • eine Rolle Haushaltspapier
  • ein Pfeifen-Aschenbecher mit Korkeinsatz

Die Brennkammer der Pfeife reinigen

Mit dem Dorn oder Schaber des Pfeifenstopfers werden die Aschereste im Pfeifenkopf angekratzt. Angekratzt bedeutet nicht ausgekratzt. Wenn du mit dem Pfeifenstopfer zu ungestüm bist, zerstörst du unbeabsichtigt beim Pfeife reinigen die wichtige Schutzschicht im Inneren des Pfeifenkopfs. Diese Schicht entsteht im Lauf der Zeit aus Ascherückständen und dem beim Rauchen entstehenden Kondensat. Sie schützt das Pfeifenholz vor zu viel Hitze und damit vor dem gefürchteten Durchbrennen. Daher gilt: Beim Pfeife reinigen immer nur wenig Druck mit dem Pfeifenstopfer ausüben und nicht mit Gewalt in der Brennkammer herumstochern.

Auf dem Korkeinsatz des Aschenbechers klopfst du den Pfeifenkopf nun vorsichtig aus. Bei regelmäßiger Reinigung ist das alles, was zur Säuberung der Brennkammer notwendig ist. Kenner sprechen von einer „besenreinen“ Tabakpfeife, das heißt: Es wird zwar gefegt, aber nicht nass durchgewischt. Flüssigkeiten oder Reinigungsmittel kommen beim Pfeife reinigen nur im Fall einer sehr stark verschmutzten oder verkrusteten Brennkammer zum Einsatz. Minimale Rückstände von Aschestaub werden im Pfeifenkopf belassen und dienen dem weiteren Aufbau der Schutzschicht.

Das Mundstück der Pfeife reinigen

Zuerst ziehst du das Mundstück unter leichtem Drehen aus der Bohrung des Pfeifenholms. Den gebrauchten Filter aus der Filterbohrung nehmen und entsorgen. Zur Säuberung des Mundstücks kommen dann die Pfeifenreiniger zum Einsatz. Es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen, die im Aufbau aber alle ähnlich sind. Hier kannst du getrost auf No-Name-Produkte zurückgreifen, die deutlich günstiger sind als Pfeifenreiniger renommierter Hersteller. Bei einem geraden Mundstück schiebst du den Reiniger von der Biss-Lippe her mit dem dünnen Ende voran in das Mundstück, bis er auf der anderen Seite wieder herausschaut.

Bei gebogenen Mundstücken biegst du den Pfeifenreiniger vorher ungefähr in die gleiche Form, die das Mundstück besitzt. Dadurch verhinderst du beim Pfeife reinigen, dass der spitze Draht den Rauchkanal im Inneren beschädigt.

Jetzt ziehst du den Pfeifenreiniger einige Male vor und zurück, um ihn zum Schluss in Holmrichtung aus dem Mundstück zu ziehen. Diese Prozedur wiederholst du so oft mit einem frischen Pfeifenreiniger, bis keine Verschmutzungen mehr auf dem Material des Reinigers zu erkennen sind.

Die im Durchmesser größere Bohrung im Zapfen des Mundstücks (dort, wo der Filter hineinkommt) reinigst du am besten mit einem zusammengedrehten Blatt Haushaltspapier. Auch die Außenseite des Zapfens wischt du gründlich mit einem frischen Stück Haushaltspapier sauber.

Den Holm der Pfeife reinigen

Zuerst schiebst du einen frischen Pfeifenreiniger in die Holmbohrung und schaust dabei von oben in den Pfeifenkopf hinein. Sobald das Ende des Pfeifenreinigers in der Brennkammer zu sehen ist darfst du nicht weiterschieben. Das spitze Drahtende beschädigt ansonsten die Schutzschicht oder im schlimmsten Fall das Holz im Inneren des Pfeifenkopfs. Dann schiebst du den Pfeifenreiniger einige Male vor und zurück. Auch diese Prozedur beim Pfeife reinigen wiederholst du mit einem frischen Pfeifenreiniger so lange, bis der Reiniger sauber bleibt. Genau wie beim Mundstück reinigst du die Filterbohrung im Holm mit einem Stück zusammengedrehten Blatt Haushaltspapier.

Damit ist das Projekt „Pfeife reinigen“ abgeschlossen. Pfeifenkopf und Mundstück sollten erst am nächsten Tag wieder zusammengefügt werden, um eine vollständige Trocknung der Pfeife zu erreichen.

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