Alphas Selection
"Mangelnde Qualität ist mangelnder Anstand." [Robert M. Pirsig (Schriftsteller)]

Qualität – ein überstrapazierter Begriff wehrt sich…

"Hallo. Ich bin es, Ihre Qualität. Oft beschworen und selten wahr. Schamlos wird mein Name verheizt für zusammengeschusterte Massenware und charakterlose Wegwerfprodukte. Billige Reklameblättchen ziehen meinen guten Ruf in den Dreck und benutzen mich auf inflationäre Art und Weise. Was genug ist, ist genug. Daher habe ich beschlossen mich aus der Welt der Ramschprodukte zurückzuziehen und Zuflucht zu suchen an einem Ort, an dem mein wahrer Wert noch erkannt wird – die Welt von A.P. Donovan."

Jetzt ist der Moment gekommen, an dem wir von A.P. Donovan uns einklinken müssen. Als die Qualität bitter enttäuscht von der Welt an unsere Tür klopfte, haben wir es als unsere ehrenvolle Pflicht angesehen, ihr Einlass zu gewähren. Und was sollen wir sagen – wir haben es nicht einen Moment lang bereut. In der sicheren Zuflucht unseres Onlineshops hat sie zu ihrer wahren Größe zurückgefunden. Endlich kann sie das tun, was ihr lange verwehrt war: Hochwertigen Produkten ihren unverwechselbaren Qualitäts-Stempel aufdrücken.

Nach unsrem letzten Arbeitsessen saßen wir noch in gemütlicher Runde mit der Qualität am Kamin. Genussvoll nahm sie einen Schluck Whisky, seufzte behaglich und schaute uns vielsagend an: "Wisst ihr was, Jungs?" sagte sie und zog versonnen an ihrer Zigarre. "Ich glaube es ist Zeit für Phase zwei."

Sie lehnte sich sichtlich zufrieden in ihrem Sessel zurück und paffte blaue Rauchwölkchen an die Decke. Wir schauten uns fragend an. Dann schauten wir die Qualität fragend an. "Es ist so" , fuhr sie erklärend fort, "die ganze Zeit habe ich eure Rasiermesser und Pfeifen betreut, Ledertaschen und Whiskykaraffen mit eurem guten Namen empfohlen und ganz allgemein für die gute Stimmung hier gesorgt.

Ich brauche Abwechslung, etwas Neues muss her. Es ist nicht so, dass mir langweilig wäre, aber mir steht der Sinn nach mehr. Macht euch auf die Suche nach schönen Dingen – Dinge an denen wir Freude haben und die wir guten Gewissens mit meinem Namen auszeichnen können."

Dazu muss man anmerken, dass die Qualität keinen Widerspruch duldet – in dieser Hinsicht ist sie sehr unnachgiebig. Also haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und nach Dingen gesucht, die dem hohen Anspruch der Qualität genügen würden.

Wir mussten feststellen, dass unsere Suche der eines Goldgräbers gleicht: Wenig Gold verborgen in einem Haufen wertlosen Gesteins. Aber als wir der Qualität unsere sorgfältig ausgewählten Fundstücke zur Begutachtung vorlegten, war schnell klar, dass die Mühe sich gelohnt hatte. Freudig erregt klatschte sie in die Hände. "Erstklassige Arbeit, Jungs! Ich wusste: Auf euch ist Verlass!"

Und so ist in enger Zusammenarbeit mit der Qualität ein Angebot hochwertiger Produkte entstanden, die wir Ihnen jetzt nicht länger vorenthalten wollen. Wir ziehen das AS aus dem Ärmel von A.P. Donovan: Die Alphas Selection!

Whisky

Uisge beatha – dieser schottisch-gälische Begriff bezeichnet die Urform des Whiskys und bedeutet so viel wie "Wasser des Lebens". Bereits die Namensgebung lässt erkennen, welch bedeutende Rolle Whisky als geistiges Getränk seit jeher spielt. Erste urkundliche Erwähnung fand Whisky im Jahr 1494 in den Steuerunterlagen eines schottischen Benediktiner-Klosters. Im Lauf der Jahrhunderte hat sich die Kunst der Whisky-Herstellung über den gesamten Globus verbreitet, wobei jede Nation ihre landestypische Whisky-Sorte hervorgebracht hat.

Grundlage eines jeden Whiskys ist Getreidemaische. Das daraus gewonnene Destillat muss mindestens drei Jahre in Holzfässern gelagert werden, bevor es als Whisky deklariert werden darf. Zwischen 60 und 80 Prozent des individuellen Geschmacks entstehen während dieser Reifezeit. Heutzutage destillieren in Deutschland eine Reihe vornehmlich kleiner Betriebe Whisky in Liebhaberqualität. A.P. Donovan hat aus diesem exklusiven Angebot die qualitativ besten Sorten des "Lebenswassers" für Sie ausgewählt.

Rum

Sprachwissenschaftlern zufolge hat der Begriff Rum seinen Ursprung im englischen Dialektwort rumbullion (etwa: Aufruhr oder Tumult). Erstmals urkundlich erwähnt wurde Rum im Jahr 1650 durch den damaligen Gouverneur von Jamaika. Seit dieser Zeit hatten alle Angehörigen der englischen Royal Navy das gesetzliche Anrecht auf eine tägliche Rum-Ration von 70 Millilitern. Als dieses Gesetz im Jahr 1970 abgeschafft wurde, machte der Rum seiner Namensherkunft alle Ehre und sorgte für heftige rumbullion unter den englischen Matrosen.

Als Grundstoff der Rum-Herstellung dient in der Regel Zuckerrohr-Melasse. Die daraus gewonnene Maische wird fermentiert und anschließend bis zu einem Alkoholgehalt von 65 bis 75 Prozent destilliert. Durch die Verdünnung mit Wasser entsteht aus dem Destillat der sogenannte weiße Rum. Dieser wird zur Geschmacksverbesserung häufig in Holzfässern gelagert und entwickelt dabei seine typisch braune Farbe. Da in Deutschland kein Zuckerrohr wächst, wird Rum hierzulande vorwiegend aus importierter Melasse hergestellt. Insbesondere durch die Lagerung in ausgewählten Holzfässern haben sich einige deutsche Rum-Hersteller einen hervorragenden Ruf erworben. Ein karibischer Traum: A.P. Donovan hat für Sie vorgekostet!

Gin

Im Jahr 1689 bestieg der aus den Niederlanden stammende Wilhelm III. von Oranien-Nassau den englischen Thron. Aus seiner alten Heimat brachte er den dort ebenso bekannten wie beliebten Wacholderschnaps Genever mit. Auf der britischen Insel wandelte sich der Name des neu eingeführten Getränks rasch in den geläufigeren Begriff Gin um und war im wahrsten Sinne des Wortes bald in aller Munde.

Als Ausgangsbasis der Gin-Herstellung dient sogenannter Agraralkohol. Dieser aus stärkehaltigen Landwirtschaftsprodukten destillierte Ethylalkohol ist geschmacks- und geruchlos. Erst durch die Zugabe von Aromen erhält er einen eigenen Charakter. Für den typischen Gin-Geschmack sind in erster Linie Wacholderbeeren und Koriander verantwortlich. Je nach Hersteller können aber bis zu 120 verschiedene Kräuter und Gewürze zur Aromatisierung verwendet werden. Gin ist die Grundlage vieler Cocktails und Longdrinks, allen voran James Bonds Lieblingsdrink: Der trockene Martini. Ob Sie ihn rühren oder schütteln ist Geschmackssache – die perfekte Ausgangsbasis für Ihren Martini erhalten Sie bei A.P. Donovan.

Likör

Der Begriff Likör leitet sich vom lateinischen liquor (Flüssigkeit) ab und bezeichnet aromatische Spirituosen mit einem Mindestzuckergehalt von 100 Gramm pro Liter. Arnaldus de Villanova, Vorsitzender der medizinischen Fakultät von Montpellier, brachte Ende des 13. Jahrhunderts das technische Knowhow der Alkohol-Destillation nach Europa. Er entwickelte die Technik der Mazeration, bei der Heilpflanzenauszüge durch Einlegen von Kräutern in Alkohol gewonnen werden. Die fertigen Extrakte wurden destilliert, mit Honig genießbar gemacht und dienten zu medizinischen Zwecken. Likör als Genussmittel war zwar bekannt, fand aber aufgrund der hohen Zuckerpreise nur in den höheren Gesellschaftsschichten Verbreitung. Erst durch die Kolonialisierung und die damit verbundene Verfügbarkeit von preiswertem Zucker wurde Likör der breiten Masse zugänglich.

Die Mazeration und anschließende Destillation sind auch heutzutage noch die vorherrschenden Grundtechniken der Likör-Herstellung. Grundsätzlich sind der Auswahl an Früchten oder Kräutern bei der Herstellung keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was schmeckt. Lassen Sie sich von A.P. Donovans Auswahl hochwertiger Liköre zu einem süßen Genuss der besonderen Art verführen.

Brände

Sie gelten als Feingeister in der weitverzweigten Familie der Spirituosen: Die Brände. Ihr umgangssprachlicher Name Schnaps lässt sich auf das niederdeutsche Wort schnappen zurückführen. Es bezeichnet den schnellen Schluck aus einem kleinen Glas, auch Stamperl genannt. In erster Linie werden verschiedene Obstsorten für die Herstellung von Bränden verwendet. Die jeweiligen Früchte werden zu einer Maische verarbeitet, bei deren Gärung die im Obst enthaltenen Kohlenhydrate in Alkohol umgewandelt werden. Anschließend wird die so gewonnene alkoholische Flüssigkeit zum fertigen Brand destilliert. Für diesen Herstellungsprozess sind nur Früchte mit ausreichend hohem Zuckergehalt geeignet. Bei Früchten mit niedrigem Zuckergehalt kommt die von der Likörherstellung bekannte Auszugstechnik der Mazeration zur Anwendung.

Am weitesten verbreitet sind Brände aus einheimischen Obstsorten, wie Äpfeln, Birnen, Kirschen und Mirabellen. Aber genau wie bei Likör gilt auch hier: Erlaubt ist, was schmeckt. Entdecken Sie die klare und fruchtige Welt der Brände bei A.P. Donovan. Und wer weiß – vielleicht gehört ein ebenso seltener wie außergewöhnlicher Bierbrand zu Ihren Favoriten.

Destillerien

Destillerien

Destillation (lat. destillare „herabtröpfeln“) ist ein thermisches Trennverfahren und die Herstellungsgrundlage von hochprozentigen Alkoholen. Bereits in der Antike wurde die Destillation mit einfachsten Mitteln zur Gewinnung von ätherischen Ölen verwendet. Im Laufe der Geschichte wurde das Verfahren beständig weiterentwickelt und optimiert. Heutzutage kommen in Destillerien verschiedene Destillier-Techniken zum Einsatz, deren Ziel die Extraktion eines hochprozentigen Destillats aus der sogenannten Maische ist. Dieser Vorgang wird als „brennen“ bezeichnet. Je nach gewünschtem Endprodukt wird die Maische aus diversen Rohstoffen wie Früchten (Obstbrände) oder Getreide (Korn, Whisky) hergestellt. In den meisten Destillerien findet der gesamte Herstellungsprozess – von der Auswahl der Rohstoffe über das Brennen bis hin zur Lagerung der Endprodukte – unter einem Dach statt.

Viele Groß-Destillerien brennen Massenware für das Marktsegment der Discounter: preiswert, von immer gleich guter (oder schlechter) Qualität und dem Geschmack der breiten Masse angepasst. Wir von A.P. Donovan haben uns auf die Suche nach dem Besonderen gemacht: Traditionsreiche Brennereien in denen mit viel Hingabe und Fachkenntnis exklusive Alkohole in Handarbeit gebrannt werden. Und was sollen wir sagen – wir haben sie gefunden! Aber sehen Sie selbst…