Macht und Ohnmacht des Hypes

Manchmal kann ein Buch einen Hype auslösen. Man denke nur an „Shades of Grey“. Seit der Veröffentlichung dieses Machwerks ist in Baumärkten die Nachfrage nach Kabelbindern sprunghaft angestiegen. Kein Scherz. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt – wahrscheinlich ist bloß allen Frauen beim Lesen siedend heiß eingefallen, dass die Elektroinstallation in ihren vier Wänden mal dringend überholt werden müsste…

Manchmal ist es aber auch genau andersherum: Erst gibt es den Hype und dann das Buch. Das war vor zwei Jahren auf dem heiß umkämpften Markt der Kochbücher schön zu beobachten: Plötzlich trug jede zweite Rezeptsammlung das Trendwort „Vegan“ im Titel. Mittlerweile findet man die mit Hochglanzfotos garnierten Kochpornos auf dem Grabbeltisch im Ein-Euro-Shop. Sei´s drum, soviel zum Thema Hype und seiner Halbwertszeit.

Der Bart als Kulturerbe?

Das Buch, um das es heute hier geht, lässt sich keiner der beiden Kategorien zuordnen. „Doch“ höre ich da aus den hinteren Reihen, „es handelt doch von Bärten, also ein Buch zum Hype!“ Der Einwand ist zwar falsch, aber verständlich: In der Boulevardpresse wird das Thema „Bart“ zum Hype stilisiert. Dabei handelt es sich keineswegs um einen (für den Hype typischen) kurzlebigen Trend, sondern um ein Stück männliche Kultur-, vielleicht sogar Menschheitsgeschichte. Der Bart ist übriggeblieben, als unsere steinzeitlichen Vorfahren die letzten Reste vom Affenfell abgeschüttelt haben. Warum? Tja, da streiten die Gelehrten. Muss uns Männer auch nicht wirklich interessieren. Viel spannender ist die Frage: Was machen wir mit den Haaren im Gesicht? Wachsen lassen? Abrasieren? Fragen, die in ihrer Bedeutsamkeit schwer an Shakespeares „Sein oder Nichtsein“ erinnern.

Die Story

Der junge Berliner Robert, Held unseres Buches, entschließt sich eines Abends spontan für Antwort A, also „wachsen lassen“. Seine schöne Freundin Bella ist an dieser Entscheidung nicht ganz unbeteiligt und muss fortan mit den Konsequenzen leben: Einem Mann, der sich voller Elan seinem Bartwuchs widmet und beim Küssen kratzt. Dass aller Anfang schwer ist, und es mit „einfach wachsen lassen“ nicht getan ist, merkt Robert schnell. Wie jeder Bartneuling kämpft auch er mit den typischen Schwierigkeiten bei Pflege und Styling des Bartes. Und mit einer nicht immer verständnisvollen Umwelt. Neben der Bart-Skepsis von Arbeitskollegen und Freunden findet Robert aber auch echte Unterstützung: Der allwissende „Shaveman“, Rasiermesserexperte A.P. Donovan und nicht zuletzt Fredde der Barbier geben ihm Rückendeckung. Wie das ganze Geschehen zuletzt in einem legendären Kreuzberger Triathlon gipfelt und warum Robert plötzlich Bob heißt, wird hier nicht verraten.

Wieso, weshalb, warum…

Gemeinsam mit Robert erleben wir alle Stadien des Bartwuchses, entdecken die richtigen Methoden der Pflege, tauchen ein in die Historie des Barbierhandwerks und lernen wie ein Rasiermesser hergestellt wird. Wissen mit Witz – auf diese kurze Formel kann die Geschichte von Bob dem Bartmeister gebracht werden.

Unser Geschenk

Das von A.P. Donovan in Auftrag gegebene Buch ist natürlich offiziell im Handel erhältlich. Aber: Für alle Kunden und Fans von A.P. Donovan gibt es eine kostenlose E-Book-Version. Wie man die bekommt? Nichts leichter als das. Einfach dem Link zur Downloadseite folgen, das E-Book kostenlos herunterladen und loslesen:

Bob der Bartmeister