Pfeifen 

Tabakpfeifen im Angebot von A.P. Donovan Aromatischer Rauch steigt in weißblauen Wolken aus dem Pfeifenkopf in die Abendluft. Ein Moment der Stille, unterstrichen vom leisen Knistern des brennenden Pfeifentabaks. Er lehnt sich im Sessel zurück, die glimmende Pfeife fest in der Hand – Feierabendruhe in würzigem Tabakduft.

Passionierte Pfeifenraucher sind zumeist auch leidenschaftliche Sammler ihrer geliebten Pfeifen. Handgefertigte und exklusive Tabakpfeifen lassen ihr Herz höher schlagen. Eine neue Pfeife zu kaufen, ob als Geschenk oder für sich selbst, ist Ritual und Vertrauenssache gleichermaßen. Lassen Sie sich dabei von A.P. Donovans ausgewähltem Sortiment edler Pfeifen inspirieren.

Mehr...

Pfeifen: Zeige 1 - 3 von 3 Artikeln
Pfeifen: Zeige 1 - 3 von 3 Artikeln

Pfeifen 

Der Amerikaner Rick Newcombe ist passionierter Pfeifensammler und Autor. In seinem großartigen Buch "In Search Of Pipe Dreams" (Der Traum vom Pfeifenrauchen) findet sich folgender Aphorismus: "Zigaretten sind wie Fernsehen, Zigarren sind wie Kinofilme, aber Pfeifen sind, als läse man ein Buch. Sie erfordern Wissen." In dieser sprachlichen Perle bündelt sich die Erfahrung eines Mannes, der weiß wovon er spricht.

Das Pfeifenrauchen ist neben Tabakschnupfen und -kauen die älteste und ursprünglichste Art Tabak zu konsumieren. Ein kleiner Exkurs in die Geschichte soll uns zu den Anfängen führen…

Die Historie

Auf der Insel Marajó an der Amazonas-Mündung wurde von Archäologen die bislang älteste Tabakpfeife gefunden. Experten datieren sie auf das 15. Jahrhundert v. Chr. und bestätigen ihren Verwendungszweck als Rauchgerät für Tabak. Aus der gleichen Epoche stammen Funde pfeifenähnlicher Geräte im Nahen Osten. Sie dienten jedoch wahrscheinlich zum Rauchen von Opium und Cannabis.

Die genaue Datierung von Pfeifenfunden im europäischen Raum ist heftig umstritten. Ob die niederbayrischen, pfeifenähnlichen Fundstücke aus der mittleren Bronzezeit (1600–1300 v. Chr.) tatsächlich zum Rauchen dienten ist unklar. Da die neuweltliche Tabakpflanze im Europa jener Zeit noch unbekannt war, könnten allenfalls Kräuter, Hanf oder getrocknetes Obst geraucht worden sein.

Bereits vor der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus war das Pfeifenrauchen im gesamten Norden des amerikanischen Kontinents verbreitet. Die Chanunpa Wakan genannte "heilige Pfeife" der Lakota-Indianer wurde bei Verhandlungen, Vertragsabschlüssen und der Besiegelung von Freundschaften geraucht. Weiße Siedler, die an diesem Ritual teilnahmen, prägten den Begriff der "Friedenspfeife".

Über den kulturellen Austausch mit den amerikanischen Ethnien gelangten Tabak und die Tabakpfeife auch nach Europa. Pfeifenforscher bestätigen die ersten Anfertigungen von Tabakpfeifen im England des späten 16. Jahrhunderts.

Die langestreckte und dünne Pfeifenform der amerikanischen Ureinwohner erfuhr im europäischen Kontext eine starke Veränderung. Sie wurde kürzer, bekam einen größeren Kopf und ein gebogenes Mundstück. Die heutzutage typische Pfeifenform entstand erst im 18. Jahrhundert.

In der Regel wurden Pfeifen im damaligen Europa aus Ton oder Metall angefertigt. Auf den Gemälden der niederländischen Meister des 17. Jahrhunderts finden sich zahlreiche Darstellungen langer, schlanker Tonpfeifen. Sie galten als Symbol der Eitel- und Maßlosigkeit. Ab dem 18. Jahrhundert war auch der türkische Meerschaum als Pfeifenmaterial in Europa bekannt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden Pfeifen zunehmend aus Holz gefertigt. Insbesondere Bruyère-, Eben- und Sandelholz sind aufgrund ihrer schweren und harten Qualität hervorragend für die Herstellung von Pfeifenköpfen geeignet.

Mit Beginn der maschinellen Fertigung von Pfeifen im 20. Jahrhundert wurden die bis dato exklusiven Rauchgeräte für jedermann erschwinglich.

Pfeifenrauchen als Seelenbalsam

Am 12.10.2014 fand in Köln die letztjährige Weltmeisterschaft im Pfeifenlangsamrauchen statt. Dieser jährlich ausgetragene Wettbewerb steht sinnbildlich für die Mentalität des passionierten Pfeifenrauchers. Hier steht die Langsamkeit nicht als Synonym für Phlegma oder Stillstand – in der Ruhe und Bedächtigkeit zeigt sich erst die wahre Meisterschaft. Ein wohltuendes Plädoyer für die Entschleunigung unseres hektischen Zeitgeistes.

Anstelle des "schnell noch eine rauchen" könnte auch für Sie das ureigene Ritual einer in aller Ruhe genossenen Pfeife treten. Ihr privater Belohnungsmoment nach einem hektischen Tag. Schaffen Sie sich die exklusive Gemütlichkeit englischer Clubs in den eigenen vier Wänden. Mit einem guten Freund lässt es sich bei einer Pfeife und einem Glas Whisky vortrefflich über die Welt und das Leben philosophieren.

In Zeiten von Rauchverbots-Schildern und E-Zigaretten ist der Um- oder Einstieg ins Pfeifenrauchen eine stilsichere Entscheidung. Lassen Sie sich nicht von schnelllebigen Trends mitreißen! Sie selbst können Trendsetter sein.

Geschenke mit Stil

In unserem Angebot haben wir ein Sortiment formschöner und hochwertiger Pfeifen für Sie zusammengestellt. Ob als Geschenk für den guten Freund oder als "Dankeschön" an sich selbst – mit unseren Pfeifen aus edlem Sandel- und Ebenholz in der Geschenkbox beweisen Sie Stil. Auch für die Frau des Mannes "der schon alles hat" sind unsere Pfeifen ein exklusiver Geschenke-Tipp.

Die Worte zum Schluss überlassen wir einem ebenso berühmten wie weisen Literaten und Pfeifenraucher:

"Wer den Mund hält, obwohl er Unrecht hat, ist ein Weiser. Wer den Mund hält, obwohl er recht hat, ist verheiratet ... oder Pfeifenraucher". (George Bernard Shaw, 1856-1950)

Unterkategorien