Karaffen 

Whiskygläser und Whiskykaraffen im Angebot von A.P. Donovan. Dämmerlicht zaubert bernsteinfarbene Lichtreflexe auf die edle Whiskykaraffe. Fein geschliffene Whiskygläser harren ihrer Bestimmung. Die Stimmen gesenkt, flüsternde Bedächtigkeit beim Einschenken des rauchigen Golds. Ein neuer Abend beginnt.

Der erfahrene Whiskytrinker sucht sich den Whisky seiner Wahl am liebsten selbst aus. Damit Ihnen die Geschenkideen für den passionierten Genießer dennoch nicht ausgehen, haben wir eine exklusive Auswahl hochwertiger Whiskykaraffen und dazu passender Whiskygläser für Sie zusammengestellt. Das stilsichere Geschenk für Whiskytrinker – A.P. Donovan zeigt, wovon Kenner träumen.

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Karaffen: Zeige 1 - 23 von 23 Artikeln
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Karaffen 

Die Geschichte des Whiskys ist nicht schnell erzählt. Genau wie das edle Getränk selbst, benötigt auch seine Geschichte Zeit und Ruhe. Nur in der bedächtigen Langsamkeit kann ihre volle Ausdrucksstärke und Kraft reifen. Daher: Lehnen Sie sich zurück! Nehmen Sie sich eine wohlverdiente Auszeit und lesen Sie Wissenswertes aus der bewegten Historie des Whiskys.

Whisky oder Whiskey?

Vorab noch eine kurze Begriffsklärung. Die Schreibweise Whisky wird bevorzugt für schottischen und kanadischen Whisky verwendet. Dagegen steht die Schreibweise mit "e", also Whiskey, in der Regel für irischen oder amerikanischen Whiskey. Da ein Großteil der Entwicklungsgeschichte des Whiskys in Schottland spielt, wird hier die Schreibweise Whisky bevorzugt.

Wie alles begann

Der Begriff "Whisky" wird zum ersten Mal im Jahre 1726 offiziell erwähnt. Der Ursprung des Wortes wird entweder im Schottisch-Gälischen (uisge beatha) oder im Irischen (uisce beatha) vermutet. In beiden Sprachen bedeutet der Begriff "Lebenswasser". Die Anglisierung des gälischen uisge beatha durch die Engländer führte zu dem Wort Whisky. Der Begriff war damals noch ein Synonym für Brände jeglicher Art.

Die Entstehungsgeschichte des heutzutage als Whisky bezeichneten Getränks begann aber deutlich früher. Bereits im 5. Jahrhundert zogen christliche Mönche aus, um die vom Heidentum geprägten Länder Irland und Schottland zu missionieren. Mit den Mönchen kam das Wissen um die Herstellung von Arzneien und Parfum zu den Menschen. Über die zu jedem Kloster gehörenden Gasthäuser wurde das notwendige Knowhow zum Brennen von Spirituosen weiter verbreitet.

Noch heute streiten Iren und Schotten darüber, welches der beiden Völker dieses Wissen zur Herstellung von Alkohol zuerst nutzte, um den Ur-Whisky aqua vitae zu destillieren. Jegliche geschichtliche Forschung über den tatsächlichen Ursprung von Whisky führt unweigerlich ins Reich der Legenden.

Erste Professionalisierung

Erste urkundliche Erwähnung fand aqua vitae in schottischen Steuerunterlagen aus dem Jahr 1494. In diesen Schriften wurde der Erwerb einer halben Tonne Malz zur Whisky-Herstellung durch den Benediktiner-Mönch John Cor dokumentiert. Bald darauf begannen die einzelnen schottischen Klans in privaten Destillen ihren Eigenbedarf an Whisky selbst zu brennen.

Nach der Entdeckung Amerikas im Jahr 1492 versuchten die ersten englischen Siedler auch in ihrer neuen Heimat Whisky zu destillieren. Da die importierte Gerste auf den amerikanischen Böden aber schlecht gedieh, wurden vermehrt Weizen und Roggen zur Whisky-Produktion herangezogen. In Maryland, Pennsylvania und Virginia entstanden in der Folgezeit die ältesten Brennereien der USA.

Von Steuern und Schmugglern

Die erste staatliche Lizenz für den Betrieb einer Brennerei wurde in Schottland im Jahre 1608 erteilt. Der damalige König James I. bevollmächtigte Sir Thomas Phillips aus der Provinz Ulster in seinem Territorium Whisky zu brennen.

Kurz vor Mitte des 17. Jahrhunderts folgte die Besteuerung von Whisky in Schottland und Irland. Da die Steuergesetze ignoriert wurden, trat erst 1661 in Irland, dann 1707 in Schottland ein Herstellungsverbot von Whisky ohne staatliche Lizenz in Kraft. Die Folge waren langanhaltende und blutige Auseinandersetzungen zwischen Schmugglern und Steuereintreibern.

Auch die Besteuerung von Whisky in Amerika durch George Washington im Jahre 1794 sorgte für Unfrieden. In Pennsylvania kam es zur sogenannten Whisky-Rebellion der Siedler. Erst durch das Eingreifen einer 13.000 Mann starken Armee konnte der Aufstand niedergeschlagen werden.

Späte Legalisierung

Im Jahre 1823 wurde in Schottland der Act of Excise verabschiedet. Er ermöglichte das legale Brennen von Whisky gegen eine Gebühr von 10 Pfund und Entrichtung einer festen Steuer pro gebrannter Gallone. Mit diesem neuen Recht wurde das legale Brennen von Whisky erstmals lukrativ. Tausende illegaler Brennereien verschwanden und legal gebrannter Whisky fand eine rasche Verbreitung auf den britischen Inseln und weltweit.

Von der Hektik unberührt

Einzig der Whisky selbst ist in dieser turbulenten Geschichte von gleichbleibender Ruhe geblieben. Nach wie vor braucht er die langsame Destillation und eine lange Lagerzeit in Fässern, um seine ganze Geschmacksvielfalt auszubauen. Während um ihn gestritten und gerungen wurde, erging er sich in würdevoller Gelassenheit.

Lassen wir uns von dieser Ruhe inspirieren. Bereits das Einfüllen der bernsteinfarbenen Flüssigkeit in eine unserer exklusiven Glaskaraffen kann ein Moment der kontemplativen Einkehr sein. Wenn funkelnde Lichtreflexe zwischen edlem Glas und edlem Tropfen oszillieren, hält der ewig treibende Sekundenzeiger einen Moment inne. Raum für die Sinne und das Sein.

Die ausgesuchte Qualität des verwendeten Glases in Verbindung mit einem unverwechselbaren Design garantiert höchsten Genuss für Gaumen und Auge. Gönnen Sie Ihrem Whisky und sich selbst dieses außergewöhnliche Erlebnis.